Samstag, 25. Juni 2016

Entscheidungen.

Jeder Mensch muss in seinem Leben tausende, abertausende von Entscheidungen treffen. Große und kleine. Schwere und leichte.
Entscheidungen zu treffen macht einen Großteil der menschlichen Existenz aus.

Sei Dir nur bewusst:
Es gibt dabei keinen 100% richtigen Weg.
Und egal, was du tust und wie Du Dich entscheidest, es wird Konsequenzen haben und Dein Leben in eine andere Richtung lenken.

Jede Entscheidung, den Du triffst, wird Dir sowohl Vor- als auch Nachteile bringen.
Nicht selten kann es passieren, dass die Nachteile überwiegen. Du musst dir nur darüber im Klaren sein, ob Du mit diesen Nachteilen leben willst und kannst - oder nicht. Ob Du bereit bist, die Konsequenzen zu tragen - oder nicht. Ob Du bereit bist, Kompromisse einzugehen und die Veränderung in Deinem Leben zu akzeptieren - oder nicht.
Dabei ist es wichtig, so langfristig wie möglich zu denken.
Natürlich kann niemand den Lauf der Dinge vorhersehen. Und es kann passieren, dass Du den ein oder anderen Entschluss später bereuen wirst.

Manche Entscheidungen trifft man aus dem Bauch heraus, für andere lässt man sich Tage, Wochen, Monate oder Jahre lang Zeit. Oft versuchen andere Menschen, Dir in diesen Prozess hineinzureden. Gute Ratschläge geben zu wollen. Aus Ihrer eigenen Erfahrung zu sprechen. Manchmal kann das hilfreich und unterstützend sein. Oft aber auch verwirrend und verunsichernd.
Gefährlich wird es, wenn du bei all diesen "gut gemeinten Ratschlägen" Deinen eigenen Standpunkt vergisst. Du wirst schwach, beginnst zu zweifeln, stellst Deine Prioritäten um, versuchst es anderen Recht zu machen.
Doch am Ende stehst nur Du, Du ganz alleine, an der Kreuzung. Nur Du bestimmst, ob Du links oder rechts gehst, ob vor oder zurück. Stehenbleiben kannst Du nicht.

Denn Dein Leben geht weiter. Und egal, für welchen Weg Du Dich entscheidest - er führt Dich irgendwohin. Hoffendlich dorthin, wo Du am Ende sagen kannst: "Das war zwar alles nicht 100% richtig. Aber es war gut für MICH!"


Donnerstag, 16. Juni 2016

Businesstrip to Sorrento: Eindrücke und Erkenntnisse

- Es ist kein Klischee, es ist einfach eine erwiesene Tatsache: Italiener fahren wie die Henker! Sie überholen in Kurven, bei durchgezogenen Linien, auf steilen Küstenstraßen, versuchen in einem engen Tunnel zu wenden und nehmen keinerlei Rücksicht auf das Wohlbefinden anderer Verkehrsteilnehmer oder die Werterhaltung ihres Fahrzeugs.

- Ein Zimmer mit Meerblick nutzt dir nicht wirklich etwas, wenn es sich im Souterrain befindet.

- Auch wenn er nicht den Eindruck macht, sondern einfach still und idyllisch in der Landschaft rumliegt und schön aussieht: Der Vesuv ist immer noch ein aktiver Vulkan! ;-)

-  Es ist kein Klischee, es ist einfach eine erwiesene Tatsache: Das BESTE EIS der Welt gibt's in Italien. ♥ Schluss, Aus, Ende der Diskussion.

- Zitronen können verdammt groß werden. So groß wie Honigmelonen. Eine Zitronenscheibe in einem Longdrink ist also alles andere als subtiles Dekomaterial.

- In Italien kannst du nicht einfach aufhören zu essen, wenn du satt bist. Es kommen danach nämlich noch mindestens zwei Gänge, plus Dessert. Aber keine Sorge: Die Restaurants bieten eine reichhaltige Auswahl wohlschmeckender Spirituosen, die wieder Ordnung ins Verdauungssystem bringen. Garantiert!

- Setze eine Sonnenbrille auf und du outest Dich als Tourist.

- Vergiss niemals, geschlossene Schuhe, lange Hosen, einen Schal und eine Jacke anzuziehen, wenn du Konferenzräume betrittst. Wahlweise kannst Du auch Thermounterwäsche drunterziehen. Alaska ist ein Dreck gegen eine bis zum Anschlag aufgedrehte Klimaanlage!

- Essen schmeckt nur mittelgut, wenn es lauwarm ist.

- Es heißt "grazie" nicht "gracias", verdammt! Wir waren einfach schon zu oft in Spanien...

-Automatisch schließende Vorhänge sollte man nicht mit der Hand zuziehen, bzw. es nicht mit aller Gewalt versuchen.

- Auch in überteuerten Souvenirshops kannst du ein hochwertiges Produkt zu einem absoluten Schnäppchenpreis erwerben. Du darfst dich nur nicht von den Verkäufern und deren ständigen "teneurosgoodpricegoodqualityonlyteneurossignorina!"-Geblubber ablenken lassen.

- Die größten Überraschungen erlebt man immer dann, wenn man sie am wenigsten erwartet!

Samstag, 28. Mai 2016

Hausprojekt - Was bisher geschah...

Wir wohnen tatsächlich schon gut 8 Monate in unserem Eigenheim... viel ist passiert in dieser Zeit, es wurde gewerkelt, gewurschtelt, gehämmert, gebohrt, gestrichen, tapeziert und ich habe diesbezüglich schon lange nichts Neues mehr berichtet.
Deshalb hier mal ein paar Vorher-Nachher-Bilder, die teilweise schon signifikante Unterschiede erkennen lassen.
Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht nach sooo viel Arbeit aussieht - jeder, der schonmal einen Hausumbau hinter sich hatte, wird mir zustimmen: Es IST VERDAMMT VIEL Arbeit! ;-)
Aber unsere Voraussetzung war ja, bevor wir uns damals überhaupt ein Haus angeschaut haben, das wir alles langsam, Stück für Stück und in kleinen Schritten abarbeiten und überhaupt erstmal einfach drin wohnen können.
Klar brauchen wir irgendwann eine neue Küche.
Klar muss irgendwann der Boden im Wohnzimmer raus.
Klar sollte das ein oder andere Fenster erneuert werden.
Wenn ich die Liste fortsetzen würde, säße ich in 4 Wochen noch hier.

Aber das hat Zeit. Wir haben schließlich nebenher auch noch einen Job. Und ein bisschchen Privatleben will man sich ja auch gönnen.

Nun aber genug blabla.

Das Wohnzimmer: Hier wurde die alte vergilbte Tapete runtergeroppt, neu tapeziert und gestrichen, die massive Sitzecke im Erker entsorgt, die Heizungsverkleidung entfernt und die braune Holzvertäfelung, die sich beim oberen Foto am oberen Rand noch erahnen lässt, wurde hell gestrichen, so dass der Raum gleich viel heller und freundlicher wirkt.

Der Durchgang zur Terrasse: Auch hier neue Tapete, neuer Anstrich, die olle Einbauschrankwand flog umgehend auf den Sperrmüll, dafür installierten wir gegenüber unsere 4 Meter lange Regalwand für sämtliche Unterhaltungsmedien.

Der Flur im 1. Stock. Die linke Tür (dort, wo Amon gerade seinen dicken Hundeschädel durchsteckt) führt ins Wohnzimmer. Die Durchgangstür zur Küche haben wir zugemacht und an dieser Stelle unseren super Vintage Kleiderschrank positioniert. Die Küche selbst war durch eine unendlich hässliche Einbauschrankwand mit Durchreiche(!) vom Wohnzimmer getrennt und wirkte dadurch ziemlich eng und dunkel. Wie man jetzt in die Küche kommt? Nun...

Hier die Antwort: Schrankwand wegschlagen - Tadaaa! Man hat eine offene Küche zum Wohn-/Esszimmer. Und ist viel schneller am Esstisch. ;-)

 Die Kaminecke. Schööön, nicht wahr, dieser 70er Jahre-Look mit dunklen Holzpaneelen und samtbezogener Sitzecke?! Hier wurde ordentlich aufgehellt (4 Streichdurchgänge waren nötig, bis nichts mehr vom dunklen Holz durchschimmerte), die Sitzecke ist natürlich noch da - auch wenn der Kamin derzeit stillgelegt ist - sobald es wieder Herbst wird, kann man es sich am knisternden Feuerchen prima mit einem Buch bequem machen.

Last but noch lange nicht least: Die Toilette im obersten Stock. Vorher ein Bild des Grauens mit psychodelischer Harlekin-Clownskostüm-Tapete und der klassischen 70er-Jahre-braunorange-Fliesen-grünes-Waschbecken-grünes-Klo Kombi. Die Fliesen sind das einzige, was wir beibehalten haben. Und ganz ehrlich, mit neuem Drumherum sehen die schon wieder richtig stylish aus. Oder?!

So, das wars erstmal von uns.
Hoffe, es hat für nen kleinen Eindruck gereicht.
In Bälde gibts dann noch mehr Fotos. Auch mal von außen. Und vom Garten...
Undundundund..

Montag, 9. Mai 2016

4 Jahre Reiten. Eine Bilanz.

Ziemlich genau vor vier Jahren setzte ich mich zum ersten Mal nach sehr langer Abstinenz wieder auf einen Pferderücken. Und ziemlich genau vor vier Jahren bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben "richtigen" Reitunterricht.
Seither habe ich viel erlebt, viel gelernt und viel gelacht, war stolz, frustriert, glücklich, verärgert, beflügelt, ernüchtert, erstaunt und begeistert.
Ich habe nicht nur viel über Pferde, sondern auch über mich selbst herausgefunden, sowohl physisch als aus psychisch. Dieses Gefühl, in bestimmten Situationen angemessener zu reagieren, seine Emotionen kontrollieren zu können, nicht vorschnell zu urteilen, alles erstmal aus der Distanz zu betrachten - das alles haben mir die Tiere "beigebracht".
Ich habe tolle Menschen kennengelernt, tolle Momente auf und neben dem Pferd erlebt, aber auch ganz schnell realisiert, dass man nicht irgendwann reiten kann und gut is, sondern ein Leben lang reiten lernt, und zwar Tag für Tag aufs Neue.
Ich habe erfahren müssen, dass sich etwas, was man sich über Wochen oder Monate mühsam erarbeitet hat, in Sekundenbruchteilen in Nichts auflösen kann. Dass Reiten viel mehr ist als nur "rauf aufs Pferd, Schritt, Trab, Galopp, runter." Dass Pferde viel mehr sind als nur heufressende Transportmittel.
Ich habe festgestellt, dass man sich auch kleine Ziele setzen darf und den Dingen Zeit geben soll, wenn sie diese Zeit eben benötigen.

Was also ist in diesen vier Jahren passiert?
- Ich bin viermal vom Pferd gefallen (aber schon lange nicht mehr - toitoitoi!)
- Ich kann eine schmutzige Pferdebox in 15 Minuten ausmisten
- Ich kann mit einer leichten Kopfbewegung ein fast-600 Kilo schweres Tier zum Rückwärtsgehen bewegen
- Ich war erst Schulpferdepflegerin und habe jetzt seit über einem Jahr eine Reitbeteiligung an einem ehemaligen Schulpferd - übrigens das erste Pferd auf dem ich damals vor vier Jahren saß.
- Ich habe vier Lehrgänge und zwei Workshops absolviert und besitze den Basispass Pferdekunde, das Zertifikat Bodenschule, die Longierabzeichen 5 und 4 und seit gestern das Reitabzeichen 8.
- Ich höre noch lange nicht damit auf!

Donnerstag, 28. April 2016

Ein paar überhaupt nicht neue Erkenntnisse von einer, die denkt sie weiß jetzt alles, weil sie schon 35 ist.

...und überhaupt gibt es einige Dinge, die ich heute anders sehe als noch vor 10 oder 15 Jahren, und die mein Leben entsprechend verändert haben.
Hier eine kleine Auswahl meiner Erkenntnisse, die natürlich alles andere als neu sind.
Aber es können dir noch so viele Leute irgendwelche Lebensweisheiten predigen - so lange du die Erfahrungen nicht selbst gemacht und durchlebt hast, hilft alles gutgemeinte Gerede NICHTS:

- Gib dem kleinen Spießer in dir, der dir früher so peinlich war, viel öfter die Möglichkeit sich auszuleben. Freu dich, wenn die Farbe der Tischdecke zur Farbe der Servietten passt, freu dich über den Glanz des frisch entkalkten Wasserkochers und über die Setzlinge auf dem Pflanzenregal, die langsam Wurzeln schlagen.

- Die Größe deines Freundeskreises entscheidet nicht darüber, wie "populär" = "glücklich und zufrieden" du bist. Also setze nicht zwanghaft alles daran, dich zu verbiegen, jedem zu gefallen, dich überall beliebt zu machen, fünfmillionen "Freunde" in sozialen Netzwerken zu haben oder Leuten hinterherzurennen. Bleib einfach du selbst, und wenn eine Person den Kontakt zu dir abbricht - ob plötzlich oder schleichend, warum auch immer - lass sie gehen. Er/Sie wird schon seine Gründe haben, und du hast einen Stressfaktoren weniger in deinem Leben.

- Der Klassiker: Du verpasst nichts, wenn du ein Wochenende zuhause auf der Couch verbringst.

- Es gibt zwei Dinge, die du im Leben nicht für Geld kaufen kannst und die wichtiger sind als alles, was du besitzt oder je besitzen wirst: Zeit und Gesundheit.
Zeit für dich selbst. Zeit mit Menschen, die dir wichtig sind. Deine eigene Gesundheit. Die Gesundheit der Menschen, die dir wichtig sind.


- Es ist nie zu spät, deine kleinen und großen Träume zu erfüllen.

- Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Egal um welches Problem oder welche Situation es sich handelt. Manchmal hilft es, wenn du ein bisschen Abstand nimmst, eine Nacht drüber schläfst, eine Runde spazieren gehst, einmal tief durchatmest, wenn es nötig ist, auch zwei- oder dreimal... und plötzlich wirst du sehen, dass es sie tatsächlich gibt: Die Probleme, die sich manchmal ganz von alleine lösen.

- Freue dich über die scheinbar selbstverständlichen Dinge des Lebens. Denn in Wirklichkeit ist gar nichts selbstverständlich.

- Einen Großteil der Herausforderungen, die uns das Leben stellt, würden wir niemals ohne die Unterstützung des Partners, der Familie, der Freunde, der Kollegen... schaffen. Wisse das jede Sekunde zu schätzen und gib diese Unterstützung zurück wo und wann immer du kannst. Kein Mensch ist dazu geboren, sich irgendwo alleine durchzuschlagen. Wer es hinbekommt, herzlichen Glückwunsch. Für mich wäre es nichts. Deshalb: DANKE an alle, die mich nicht hängen lassen! :-*

- Perfektion wurde nicht für den Menschen erfunden. Das gilt sowohl für's Aussehen wie auch für's Sein und für's Handeln. Akzeptiere diese Tatsache, und dein Leben wird sich sofort besser anfühlen.

- Der Vollständigkeit halber sollte hier noch eine Erkenntnis Nr. 10 stehen. Mir fällt aber nix Schlaues mehr ein.

Halt, doch noch was: Lache. mindestens einmal täglich.


Geburtstag, Aprilschnee und Bronchitis

Tja Kinners, so schnell war er da, mein "ich bin jetzt Mitte 30" Geburtstag, und so schnell war er auch wieder vorbei.
Petrus hat's gut gemeint an diesem Tag, und überraschenderweise ließ sich sogar für wenige Stunden die Sonne blicken, was natürlich auch gleich viel besser kommt, wenn man den Verwandtschaftsbesuch erstmals durch die eigenen vier Wände und über das eigene Grundstück führt, um zu zeigen, wo man sich häuslich niedergelassen hat - und "häuslich niederlassen" klingt mit 35 auch plötzlich gar nicht mehr so spießig.

Uns April-Geborenen steht wettertechnisch ja meistens die gesamte Palette offen. In meinem Leben hatte ich schon Geburtstage mit sommerlichen 30 Grad, Sonne satt und Gartenpartys, auf denen man nachts um 12 noch im T-Shirt rumlaufen konnte.
Und natürlich erlebte ich schon Geburtstage mit 3 Grad und Dauerregen.
Was ich jedoch noch nie erlebt habe - zumindest nicht bewusst - war ein Geburtstag mit Schnee.
Am 15. April hat es, wie gesagt, nicht geschneit.
2016 hat uns allerdings schon mehrmals bewiesen, dass es für jede Art von Überraschung gut ist und haut uns den Schnee einfach elf Tage später um die Ohren. Doch dazu gleich mehr.

Wenige Tage nach meinem Geburtstag kribbelt es in Hals und Nase. Ich denke kurz darüber nach, ob er mich nun doch heimgesucht hat, der seit Jahren befürchtete tückische Heuschnupfen. Schon wenige Tage später wird aus der Triefnase eine Rotznase. Ich schlussfolgere daraus, dass es sich um den klassischen grippalen Infekt handelt. Ein Glück bleiben Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und der ganze Blödsinn diesmal aus. Deshalb ignoriere ich den Schnupfen bestmöglich - Sonntags fühle ich mich sogar wieder so weit fit, dass ich Reiten gehe.
Das Wetter zeigt sich von seiner beschissensten Seite, es stürmt, regnet, graupelt, ich bin verschwitzt und renne mit Mütze und Daunenweste stundenlang im Freien rum.
Abends liege ich mit Atemnot auf der Couch und kann nicht mal richtig husten, weil es sich anfühlt, als würde mir jemand ein Messer in die Lunge stecken. In der Nacht schwitze ich zweimal meine Klamotten durch.
Am Montagmorgen sitze ich beim Arzt. Bronchitis. Der klassische Werdegang einer scheinbar harmlosen Erkältung, die man nicht ernst genommen hat. Ich erhalte Medikation und Hausarrest für die komplette Woche.

Den Montag schlafe ich fast komplett durch. Als ich Dienstag früh aufwache, denke ich zuerst, ich habe schon wieder Fieber und träume gerade schlecht.
Wir schreiben den 26. April. Und das Wetter macht einen auf Jingle Bells.
Draußen vorm Fenster sehe ich eine wunderschöne, weiße Winterlandschaft, rieselnde Scheeflocken - ein Panorama, wie wir es den ganzen Winter durch nicht hatten!
Ok, wir wohnen jetzt im Odenwald, da ist es immer ein, zwei Grad kühler als in der Zivilisation... aber mit sowas hatte ich in meinen fantasievollsten Träumen nicht gerechnet.
Der weiße Zauber ist bis zum Abend wieder verschwunden. Was nicht heißt, dass zwischendurch immer wieder ein Schneeschauer runterkommt.
Ich habe mir - zumindest was das Wetter angeht - die perfekte Woche zum Kranksein rausgesucht.

Stand Donnerstag früh: Wir befinden uns auf dem Wege der Besserung. Sowohl mit der Bronchitis als auch mit dem Wetter. Es hört sich immer noch schrecklich an, wenn ich huste, aber der ganze Schmodder muss ja auch irgendwie mal raus.
Und beim Blick aus dem Fenster erhasche ich sogar das ein oder andere Fleckchen blauer Himmel.

Ich bin froh, wenn das Leben nächste Woche wieder seinen gewohnten Gang geht. Und so langsam kann es dann auch wirklich mal Frühling werden...